Pearl

Elisabeth Herrmann hat mit "Pearl" eine Lebens- und Liebesstory in der Tradition Daniel Defoes entwickelt. Gründliche Recherchen über die Piraterie des 18. Jh. in der Karibik, soziale Missstände zwischen kolonialen Großgrundbesitzern und Sklaven, Pearl politische Auseinandersetzungen zwischen Irland und England sowie England und Spanien plus ein Hauch Romantik machen diesen Roman lesenswert. Pearl, angeblich die Tochter der berüchtigten Piratin Anne Bonny, wächst unter ärmlichen Verhältnissen in Port Royal unter der schützenden Hand Oliver Morrisons auf, der sie später aus Habgier jedoch beinahe vernichtet. Grund dafür ist die begehrteste Perle der Welt, "Bonnys Curse", die von Anne als Lebensversicherung für ihre Tochter gedacht war. Diese Perle ist Versuchung, Fluch, aber am Ende auch Glück zugleich, denn nach vielen Abenteuern an Land und auf See sichert sie Pearl am Ende ihren Traum, die Rückkehr zu ihren Wurzeln nach Irland. Dort will sie sich mit Val, einem englischen Soldaten, der immer wieder ihren Weg kreuzt, eine Zukunft aufbauen. – Ein leicht lesbarer Roman, der die Genres Historischer, Abenteuer-, Entwicklungs- und Liebesroman bedient. Für jede Bestandsgröße geeignet.

Margit Düing Bommes

Margit Düing Bommes

rezensiert für den Borromäusverein.

Pearl

Pearl

Elisabeth Herrmann
Goldmann (2026)

621 Seiten
kt.

MedienNr.: 624457
ISBN 978-3-442-30249-9
9783442302499
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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