Midlife Crisis

Der Titel hat begrifflich schon länger in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden und es heißt, die Idee einer Midlife-Crisis sei von der psychologischen Forschung in die Populärkultur gewandert. Die Historikerin fand heraus, dass es genau andersherum Midlife Crisis war. Der Begriff „Midlife Crisis“ wurde 1976 durch die Veröffentlichung von "Passages" der Journalistin Gail Sheehy bekannt. Die zunehmende Unzufriedenheit von Frauen mit ihrer Mutter- und Hausfrauenrolle wurde hier beschrieben und gedeutet. Susanne Schmidt sieht auf die patriarchale Vereinnahmung und lädt zur Rückbesinnung auf das emanzipatorische Potenzial der Midlife-Crisis ein. Das steht für den Bedarf an Gleichberechtigung und gegen eine unterschiedliche Sicht von Wahrnehmung des Alterns von Männern und Frauen. Großen Bestände empfohlen.

Michael Müller

Michael Müller

rezensiert für den Borromäusverein.

Midlife Crisis

Midlife Crisis

Susanne Schmidt ; aus dem Eglischen von Annika Klapper und [einer weiteren]
Goldmann (2025)

332 Seiten : Illustrationen, Diagramme
kt.

MedienNr.: 616101
ISBN 978-3-442-31725-7
9783442317257
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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