Toxibaby
Toxibaby und Herzchen lernen sich auf ihrer Geburtstagsparty kennen und können nicht mehr voneinander lassen. Toxi ist ein gutaussehender, arbeitsloser Intellektueller und zieht direkt bei Herzchen ein, die mit Schreiben erfolgreich Geld verdient.
Dabei setzt sie sich auch mit ihrer jüdischen Herkunft, mit Angst und Schuldgefühlen auseinander. Nach einem idyllischen Italienurlaub beginnen Streitereien, Trennungen und Versöhnungen, immer wieder neu. Ihrem Idealbild von einer glücklichen Familie scheinen beide nicht näher zu kommen. – Dana von Suffrin erzählt atemlos kreiselnd von einer abhängigen, aussichtslosen Liebe. Schreibstil und Geschichte fügen sich wunderbar zusammen. Von der Kritik gelobt wird der gesellschaftskritische Blick auf die Milleniumsgeneration, verbunden mit tiefgründigem Humor. Sehr empfehlenswert.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Toxibaby
Dana von Suffrin
Kiepenheuer & Witsch (2026)
236 Seiten
fest geb.