Joshua Jackelby

Das London des 19. Jahrhunderts ist keine einfache Umgebung für einen Straßenjungen. Joshua verkauft mit seinen Freunden am Bahnhof von Waterloo Zeitungen und schafft es damit gerade so über die Runden. Dann nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung, Joshua Jackelby als sie mitten auf der Straße einen niedergeschlagenen Mann entdecken. Er holt sofort einen Arzt und der schafft es, den Unbekannten zu retten. Der Überfallene stellt sich als Professor und Erfinder vor. Aber seine wertvollste Erfindung wurde ihm gerade gestohlen. Er hat ein Luftschiff entworfen, einen Zeppelin, mit dem das Fliegen einfach werden soll. Der Prototyp soll zur Weltausstellung bei der Parade der Erfinder vorgestellt werden, aber jetzt wurde er zusammen mit den Plänen entwendet. Um das wertvolle Objekt wieder zu beschaffen, beauftragt er Joshua und seine Freunde mit Recherchen. Sie sollen sich auf der Straße Informationen beschaffen, finden sich aber recht schnell in einem Strudel aus Gewalt wieder. Der Dieb des Luftschiffs hat offenbar große Pläne und will sich nicht aufhalten lassen. Können die Freunde eine Katastrophe verhindern? – Das Leben der Straßenkinder wird authentisch eingefangen und gut dargestellt. Sobald sie in die Verbrechensaufklärung einsteigen, nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf und die Freunde erweisen sich als harmonische Truppe. Eine auch sprachlich gut gestaltete Geschichte, die zufriedenstellend endet. Für alle Büchereien zu empfehlen.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Joshua Jackelby

Joshua Jackelby

Benedict Mirow
Thienemann (2025)

392 Seiten : Illustrationen, Karte
fest geb.

MedienNr.: 624040
ISBN 978-3-522-18860-9
9783522188609
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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