Ein Freund von Spirou ist mutig und weiß, wann er Ja oder Nein sagen muss ...
Nach dem Kampf gegen die rechtsgerichtete „Rex Vaincra“-Jugendgruppe verschwindet das verletzte Mädchen Miche alias „Spirouette“ spurlos. Ihre Schulkameraden aus der von Herausgeber Jean Doisy ins Leben gerufenen Fangruppe „Freunde von Spirou“
(Bd. 1: BP/mp 24/371) verstecken sich auf der Flucht vor Polizei und Nazis in einem Bergwerk. Dort stoßen die Jungen auf einen Dynamitvorrat, den sie der Resistance zukommen lassen wollen. Wieder verbinden Ex-„Spirou“-Texter Morvan und Zeichner David Evrad historische Fakten mit wilden Slapstick- und Spannungsmomenten. Ebenso treten Jean Doisy, seine Familie und Kollegen in dem Semi-Funny um Freundschaft und Zivilcourage vor dem Hintergrund der Judenverfolgung auf. Dass die erst in den Fünfzigern kreierte Fantasiefigur Marsupilami am Ende helfend eingreift, wirkt allerdings recht konstruiert. Trotzdem ergibt sich ein erhellendes Lesevergnügen um viele Fakten zur Besatzungszeit. Für alle Bestände.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Freund von Spirou ist mutig und weiß, wann er Ja oder Nein sagen muss ...
Szenario: Jean-David Morvan ; Zeichnungen: David Evrard ; aus dem Französischen von Michael Hug
Carlsen Comics (2026)
Die Freunde von Spirou ; Band 2
65 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 13