Six times we almost kissed

Penny und Tate kennen sich schon ihr Leben lang, da ihre Mütter Lottie und Anna beste Freundinnen sind. Die Mütter unterstützen sich, wo sie nur können. Sei es, wenn Anna ernsthaft erkrankt oder Lotties Mann bei einem Rafting Unfall ums Leben kommt. Six times we almost kissed Penny, die den Unfall überlebt, hat seitdem ein gespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter. Die beiden Mädchen müssen sich und ihre Gefühle hintenanstellen, damit es ihren Müttern gut geht. Dann wird Anna wieder krank. Lottie beschließt, dass sie, um Kosten zu sparen, alle zusammenziehen sollen. Als sie dann noch verkündet, einen Teil ihrer Leber Anna zu spenden, droht die Situation für Penny zu viel zu werden. Gut, dass sie sich auf Tate, ihre Oma Marion und auf ihre Freunde Remington und Meghan verlassen kann. Die beiden Teenager Penny und Tate sind hoffnungslos mit der Situation überfordert. Dass Penny ernsthafte Gefühle für Tate hat, erleichtert die Situation nicht gerade. Beide umschleichen sich und stehen nicht zu sich, da jede denkt, dass sie die andere nicht verdient hat. Hier wird vieles nicht ausgesprochen und das Ungesagte bleibt im Raum stehen, so dass jeder darum herumtanzen muss. Sehr deutlich wird beschrieben, dass nach einem Trauma (Rafting Unfall) eine (gemeinsame) Therapie (Mutter und Tochter) nützlich ist und sie nicht abgebrochen werden sollte. Die Geschichte ist in 7 Teile und 64 kurze Kapitel, teilweise mit Rückblenden, gegliedert. Sie ist sowohl aus der Sicht von Tate als auch aus Pennys Sicht geschrieben. Chatprotokolle lockern den Textfluss auf. – Sehr zu empfehlen.

Angela Hagen

Angela Hagen

rezensiert für den Borromäusverein.

Six times we almost kissed

Six times we almost kissed

Tess Sharpe ; aus dem Englischen von Beate Schäfer
Carlsen (2024)

427 Seiten
kt.

MedienNr.: 617884
ISBN 978-3-551-58530-1
9783551585301
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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