Der Schatz von San Inferno
Fantasio reist mit Spirou und dem Marsupilami durch die Wüste nach San Inferno, da der Reporter dort eine sensationelle Story wittert. Auch seine neugierige Kollegin Steffani hängt sich ihnen an die Fersen. In einer Katakombe führt sie die Frau
des Dorfvorstehers zu einem rätselhaften Skelett samt Medaillon, das nicht von dieser Welt zu sein scheint. Zudem vermuten sie, dass in den Tiefen eine verschollene goldene Stadt verborgen sein könnte. Doch nicht nur der zwielichtige Rodrigo funkt ihnen stets dazwischen. Vielschreiber Lewis Trondheim und Ligne Claire-Spezialist Fabrice Tarrin, der schon zwei frühere Alben der Serie umsetzte, begeben sich auf die Spuren des klassischen Abenteuers im Stil des beliebten Zeichners André Franquin. Zwar erweist sich die auf einen Schauplatz beschränkte Story als etwas dünn. Doch neben amüsanten Gags, zu denen noch die kleinen Plapparos-Vögel beitragen, sorgen Spitzen zur untergeordneten Frauenrolle und zum Massentourismus für kleine kritische Momente. Für alle Bestände möglich.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Schatz von San Inferno
Trondheim ; Tarrin ; aus dem Französischen von Hanna Reininger
Carlsen Comics (2026)
Spirou und Fantasio spezial ; 44
46 Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10