Schwarzer September

Die Sommerferien in Fiumetto an der Ligurischen Küste im Sommer 1972 drohen für den 12-jährigen Gigio langweilig zu werden. Ein wenig Abwechslung versprechen die Nachrichten über die Vorbereitungen auf die kommenden Olympischen Spielen in München Schwarzer September und die Schachweltmeisterschaft zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski. Zum Glück taucht dann doch endlich die 13-jährige Astel auf, die Gigio aus dem letzten Jahr kennt. Zusammen übersetzen sie Songtexte von David Bowie und Cat Stevens und es knistert immer heftiger zwischen den beiden. Es könnte ein schöner, entspannter Sommer werden. Stattdessen braut sich ein schweres Unwetter über Gigio, Astel und ihren Familien zusammen. Das Unheil beginnt mit dem Anschlag der Terroristen des „Schwarzen September“ auf die israelische Olympiamannschaft, dann wird Astels Vater ermordet und infolgedessen platzt auch in Gigios Familie eine Bombe. – Von all dem erzählt der 50-jährige Gigio im Rückblick, froh darüber, dass er diese schwierige Zeit unbeschadet überstanden hat, auch wenn er seine erste Liebe nie wiedergesehen hat. – Ein warmherziger, unterhaltsamer Coming-of-Age-Roman des zwei Mal mit dem Premio Strega ausgezeichneten italienischen Schriftstellers von einem Sommer, der alles veränderte.

Berthold Schäffner

Berthold Schäffner

rezensiert für den Borromäusverein.

Schwarzer September

Schwarzer September

Sandro Veronesi ; aus dem Italienischen von Karin Krieger
Paul Zsolnay Verlag (2026)

287 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 624609
ISBN 978-3-552-07575-7
9783552075757
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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