Die heimliche Reise
Hainer, der kleine Hai-Junge, ist der einzige in seiner Schule mit bunten Zähnen. Einige gemeine Mitschüler lachen ihn deshalb ständig aus. So beschließt Hainer davonzuschwimmen. Er will den Flossenballspieler Hainaldo besuchen, denn dieser ist
das Idol des kleinen Hais und als solcher weiß er sicher Rat. Unterwegs freundet sich Hainer mit Neyla an, ein Hai-Mädchen mit ebenfalls bunten Zähnen. Auch trifft er die Hai-Dame Helga, die hilflos in einem alten Fischernetz gefangen ist. Als der Hai-Junge dann Hainaldo begegnet, ist dieser so mit seiner eigenen Wichtigkeit beschäftigt, dass er Hainer nicht bei der Befreiungsaktion helfen will. Gemeinsam befreien die Hai-Kinder die Hai-Dame und mit neuem Selbstbewusstsein kehrt Hainer zu den Eltern zurück. Diese Erfahrungen bestärken Hainer, auch in der Schule den fiesen Kameraden Paroli zu bieten. - Viele farbige Zeichnungen, das klare Schriftbild und der etwas anspruchsvollere Text empfehlen diesen spannenden Band geübteren Leser/-innen. Gerne empfohlen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Die heimliche Reise
Teresa Hochmuth ; nach einer Idee von Eike Staab & Eric Philippi ; mit Illustrationen von Petra Bergmann
cbj (2022)
Hainer, der kleine Hai ; 1
87 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7