Wilder Honig
Auch nach ihrer Hochzeit mit John bleibt Hannah weiterhin in ihrem Elternhaus in einem kleinen walisischen Dorf wohnen. Als John stirbt, ist Hannah plötzlich allein. John war Schriftsteller und begeisterter Imker und sie waren beide mit dem Apfelgarten
tief verwurzelt. John hat seiner Frau einen Stapel Briefe hinterlassen und sie erfährt daraus, dass er eine Tochter hat. Hannahs Schwester Sadie kehrt nun auch in das Elternhaus zurück und beide beschließen, Kontakt zu Johns Tochter aufzunehmen und sie einzuladen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ergibt sich eine gute Beziehung zueinander und sie wagen gemeinsam einen Neuanfang. – Ein sehr anspruchsvoll verfasster Roman, durch den die Leser nicht nur viel über Imkerei erfahren, sondern vor allem auch, dass es immer einen Weg zu einem friedlichen Miteinander gibt. Allen Büchereien sehr zu empfehlen.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Wilder Honig
Caryl Lewis ; aus dem Englischen von Monika Köpfer
Klett-Cotta (2025)
283 Seiten
fest geb.