Die hohle Nadel

Bei einem Einbruch in ein nobles, abgelegenes Gutshaus durch drei Männer wird der Besitzer niedergeschlagen und sein Sekretär ermordet. Auf der Flucht wird einer der drei Männer angeschossen, verschwindet aber auf dem Grundstück. Angeblich wurde Die hohle Nadel nichts gestohlen. Während Kommissar Ganimard noch im Dunkeln tappt, erkennt der fälschlich verhaftete Gymnasiast Isidore nach dem Fund einer Arsène Lupin-Notiz schnell die wahren Hintergründe. In der Tasche eines weiteren Toten entdeckt er eine verschlüsselte Nachricht, die zu einem seit hundert Jahren verborgenen Schatz führen soll. – Beim ersten von zunächst vier Comicadaptionen rund um Maurice Leblancs berühmten Meisterdieb (nach einem illustrieren Band) entspinnt sich ein stetes Tauziehen zwischen Polizei und Gesetzesbrecher. Im zweiten Roman von 1909 um den keineswegs immer gentlemanlike agierenden Kriminellen und seine Bande werden zahlreiche falsche Fährten gelegt, Fallen gestellt und verzwickte Rätsel aufgeworfen. In grafisch einfacher, aber solider Umsetzung führt die komplizierte Jagd in die normannische Küstenregion des „Pays de Caux“. Der fesselnde Rätselkrimi mündet in einem tragischen Finale. Im Anhang werden die geografischen Angaben des Textes nach ihrem Wahrheitsgehalt überprüft.

Gregor Ries

Gregor Ries

rezensiert für den Borromäusverein.

Die hohle Nadel

Die hohle Nadel

nach dem Werk von Maurice Leblanc ; Szenario Jérôme Félix ; Zeichnungen Michaël Minerbe ; aus dem Französischen von Harald Sachse
Splitter (2025)

Arsène Lupin ; [1]
59 Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622257
ISBN 978-3-689-50066-5
9783689500665
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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