Arsène Lupin und das letzte Geheimnis von Nostradamus
Nach dem Selbstmord von Meisterdetektiv Sherlock Holmes übernimmt sein Widersacher Arsène Lupin im Auftrag der Britischen Krone dessen Rolle, um die Verbrechensrate nicht ansteigen zu lassen. Die einst von Holmes verehrte Diebin Irene Adler will
den Ermittler beauftragen, die letzte Weissagung des Nostradamus zu erforschen. Mithilfe verschiedener Kunstwerke soll sich das Datum des Weltuntergangs finden lassen. Lupin erkennt in Adler seine frühere Geliebte wieder. Gemeinsam versuchen sie, das Datum der Apokalypse zu entschlüsseln. Darauf hat es ebenso eine weitere Partei im Auftrag der Kirche abgesehen, die Lupins Tochter entführen lässt. – Die etwas unglaubwürdige Prämisse mit Lupin als falschem Holmes und Irene Adler als werdender Nonne muss man erst akzeptieren, bevor die mysteriöse Schnitzeljagd durch verschiedene historische Plätze starten kann. Der von Jérôme Félix neu ersonnene Plot erweist sich als dünner als die auf Maurice Leblanc basierenden Bände (zuletzt: BP/mp 25/1038). Allerdings wartet die mit vielen Rückblenden, etwas Action und Humor entwickelte Rätselgeschichte noch mit einigen Überraschungen auf. Für größere Bestände.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Arsène Lupin und das letzte Geheimnis von Nostradamus
ein neues Abenteuer nach dem Werk von Maurice Leblanc ; Szenario: Jérôme Félix ; Zeichnungen: Alain Janolle ; aus dem Französischen von Harald Sachse
Splitter (2025)
Arsène Lupin ; [3]
69 Seiten : farbig
fest geb.