Vincent und ich
Der Ich-Erzähler ist ein Außenseiter in seiner Klasse, ein Beobachter, ein „Hase“, wenn er ein Tier wäre. Dann kommt Vincent neu in die Klasse, ein Draufgänger, ein „Nashorn“. Vincent freundet sich sofort mit dem Ich-Erzähler an und es
wird eine aufregende, turbulente Zeit. Doch manchmal, wenn er zu sehr zum „Nashorn“ wird, macht es dem Jungen auch Angst. Als er eines Tages miterlebt, wie Vincent einen anderen Jungen grundlos angreift, wendet er sich endgültig von Vincent ab und kümmert sich um den anderen Jungen. - Große, zarte, skizzenhafte Bilder und sehr kurze Textzeilen erzählen die Geschichte über die Freundschaft zwischen diesen sehr unterschiedlichen Temperamenten, zwischen „Hase“ und „Nashorn“. Die Botschaft und die Moral dieser Geschichte sind klar, aber wegen der kurzen Fassung sehr vereinfacht und plakativ. Als Grundlage für Gespräche ist die Geschichte für Kinder ab 6 Jahren empfehlenswert, sonst aber ist sie nicht befriedigend.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Vincent und ich
Stefan Karch
Tyrolia-Verlag (2023)
[48] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6