Das Buch der Düfte und Gerüche
"Jemanden nicht riechen können" oder "Einen Riecher für etwas haben", sind Beschreibungen, die auf Eigenschaften unserer Nase beruhen. Der Geruchssinn ist der älteste und vielleicht wichtigste Sinn, den schon ein Mensch im Mutterleib hat, noch bevor
sich der Sehsinn entfaltet. So erstaunt es nicht, was es alles über den Geruchssinn zu erzählen gibt: über den Duft von Blumen, von alten Büchern oder Gerüche von stinkenden Spezialitäten aus aller Welt. Mit liebevollen, detaillierten Zeichnungen und kleinen Textblöcken, die auch historische und kulturelle Aspekte vermitteln, wird auf einer Doppelseite ein Thema dargestellt, z.B. Gewürze, Benzin und Schmierfett oder die Liebe auf das erste Pheromon. Natürlich geht es auch um den Geruchssinn von Tieren. Ein niedlicher Hund begleitet die Leser/-innen kommentierend durch das Buch und das zu Recht: Hunde haben mehr als 100 Millionen Riechzellen, wir Menschen nur etwa 5 Millionen. - Nicht nur für Kinder ab 8 Jahren ein interessantes Lesebuch: zu empfehlen.
Ruth Titz-Weider
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Buch der Düfte und Gerüche
Monika Utnik ; Illustrationen: Agnieszka Sozanska ; aus dem Polnischen von Marlena Breuer
magellan (2023)
67 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8