Cache

Max und Leyla sind seit einem Jahr ein Paar. Beide Teenager gehen in dieselbe Schule und Leyla hat niemals geglaubt, dass der beliebte Max aus gutem Hause, der in der Schule und im Sport so erfolgreich ist, sich für sie interessieren könnte. Aber Cache Max ist fasziniert von Leyla, die türkische Wurzeln hat und ist sehr in sie verliebt. Da lernt Leyla Red kennen. Er ist so ganz anders als Max, ist ein Geocacher, ein moderner Schatzsucher, der auf der Jagd nach den versteckten Schätzen zielstrebig und wagemutig bis aufs Äußerste geht, ohne Rücksicht auf Gefahren. Leyla ist beeindruckt von ihm, ist dabei, sich in ihn zu verlieben. Red interessiert sich für sie, ihre Gedanken, für ihr Hobby das Nähen und für ihre Familie. Er selbst gibt nur widerwillig Details aus seinem Leben preis, das nicht glücklich zu sein scheint. Eine SMS, die er an Leyla und Max verschickt und die sie einlädt, ihn in einem persönlichen Cache zu suchen, gibt ihnen Rätsel auf. Leyla erscheint es wie ein Hilferuf. Sie glaubt, dass er selbstmordgefährdet ist und so macht sie sich mit Max auf die Suche quer durch Berlin. Max ahnt, dass er in Red einen Rivalen hat, aber anstatt sich Leyla zu öffnen, ihr endlich zu zeigen und zu sagen, wie lieb er sie hat, schweigt er ängstlich aus falscher Scham. Die Situation spitzt sich zu, Max scheint Leyla zu verlieren, denn sie ist ganz gefangen, davon das Geheimnis um Red zu lösen, aber zu spät merkt sie, dass er ein Blender ist und am Ende steht sie alleine da. - Ein sehr gut geschriebenes spannend zu lesendes Buch, das betroffen macht und den Leser nachdenklich zurück lässt.

Christiane Kühr

Christiane Kühr

rezensiert für den Borromäusverein.

Cache

Cache

Marlene Röder
Fischer KJB (2016)

Die Bücher mit dem blauen Band
253 S.
fest geb.

MedienNr.: 586292
ISBN 978-3-7373-4026-7
9783737340267
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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