Gemini-Projekt
Als vermeintlich normaler Jugendlicher besucht Alex Rider weiterhin die Schule. Doch vom Geheimdienst MI6 wird er wieder reaktiviert, als ein einflussreicher US-Computerunternehmer in seinem Privatfahrstuhl in die Tiefe stürzt. Sein auffällig gewordener
Sohn wurde zuvor zur Erziehung in ein französisches Eliteinternat gesteckt. Aufgrund zahlreicher Auffälligkeiten soll Alex unter falscher Identität in der Point-Blanc-Akademie nach dem Rechten sehen. Bald erkennt er, dass in dem streng bewachten Schloss kriminelle Aktivitäten mit internationalen Konsequenzen vor sich gehen. Anthony Horowitz variierte im zweiten Alex Rider-Agentenkrimi weitgehend den Plot des Vorgängerbandes „Stormbreaker“ (BP/mp 25/91). Stärker baute er im Kampf gegen überlebensgroße Gegenspieler in James-Bond-Schurkenmanier Science-Fiction-Elemente ein. Natürlich darf auch eine Verfolgungsjagd auf dem Snowboard wie beim großen Vorbild nicht fehlen. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger Jugendkrimi im einfach gehaltenen, aber dynamischen Mangastil. Für alle Bestände.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Gemini-Projekt
Anthony Horowitz ; Antony Johnston ; Kanako ; Yuzuru ; aus dem Englischen übersetzt von Franca Fritz [und einem weiteren]
Loewe Graphix (2025)
Alex Rider - Die Graphic Novel ; 2
174 Seiten : farbig
fest geb.