Hilfe! Diebe im Museum
Ben und Lina besuchen mit ihrer Schulklasse eine Wikinger-Ausstellung. Die Kinder sind beeindruckt von einer Wotan-Darstellung mit den beiden Raben Hugin und Munin, und Ben kann seine Augen kaum von einem 1000-jährigen Dolch lösen. Als die Lehrerin
die Kinder ruft, ertönt plötzlich ein Alarm. Der Schaukasten mit dem Dolch wurde aufgebrochen und das wertvolle Artefakt ist verschwunden. Die beiden Kinder verdächtigen verschiedene Personen, sie hätten zugegriffen. Die Polizei spricht mit den Museumsbesuchern und der Aufsichtsperson. Den Kindern fällt auf, dass eine weitere Aufsicht nicht mehr zu sehen ist. Ein ans Fenster pochender Rabe bringt sie auf die richtige Spur und die Polizei kann den Dieb fassen. – Das Buch enthält einige Informationen zu den Wikingern, die als „wilde Gesellen“ auf Kinder eine gewisse Faszination ausüben. Die Lösung des Falls empfindet ein Erwachsener vielleicht als hanebüchen; sie dürfte aber nach dem Geschmack der Lesezielgruppe sein. Der Verlag hat den Text so gestaltet, dass die einzelnen Wortsilben entweder in schwarz oder in rot gedruckt sind. Wenn Kindern diese Methode aus dem Unterricht vertraut ist, stellt sie eine Erleichterung dar. Wenn nicht, kann sie unter Umständen verwirren. Das sollte bei der Anschaffung für Büchereien beachtet werden.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Hilfe! Diebe im Museum
Heiko Wolz ; illustriert von Larisa Lauber
Loewe (2026)
Leselöwen : 2. Klasse
59 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7