Maya und Samuel
Maya und Samuel haben sich als Kinder kennengelernt, als Maya mit ihrer Familie aus Italien nach Deutschland gekommen war. Eines Tages hat Maya Samuel auf einem Spielplatz einfach angesprochen, seitdem haben sie sich nie mehr aus den Augen verloren.
Während Maya lebhaft ist und ihr Leben ständig hinterfragt, ist Samuel ruhig, introvertiert und macht sich um alles Sorgen. Er muss schon früh Verantwortung für seine kleine Schwester übernehmen, weil seine Eltern dazu nicht in der Lage sind. Die Familie von Maya hingegen ist warmherzig und nimmt Samuel immer wieder bei sich auf und hilft ihm in schwierigen Situationen. Mit der Zeit wird aus der innigen Freundschaft der beiden die große Liebe und sie ziehen zusammen. Doch dann verändert ein einschneidendes Ereignis alles und ihre Liebe steht plötzlich auf dem Prüfstand. – Abwechselnd aus der Innensicht der beiden Hauptpersonen und dem Blick in die Vergangenheit, in dem durch Gespräche der beiden die Entwicklung ihrer Freundschaft erzählt wird, entsteht ein berührender Roman über Freundschaft, Liebe, Verlustgefühle, Einsamkeit und das Erwachsenwerden.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Maya und Samuel
Franziska Fischer
DuMont (2025)
284 Seiten
fest geb.