Eine kurze Geschichte der Verbundenheit
Es geht hier um ganz reale Brücken – aus allen möglichen Materialien und in allen Teilen der Welt. Der Autor hat sie nach der Zeit, in der er sie bereist hat, gegliedert und diese Gliederung ist in Jahrzehnte geteilt, beginnend bei den 80ern. Da
lebte er als Kind in Schottland und bewunderte die Union Chain Bridge und die Royal Border Bridge, Verbindungen zwischen Schottland und England. Nicht nur bei diesen beiden Brücken spielt viel Persönliches in seine Texte hinein: Ob er als Kind staunt oder über Brücken zu seinem Bruder radelt, immer sind persönliche Erlebnisse Teil der Erzählung. Aber da ist viel mehr: technische Details, Geschichtsträchtiges, Literaturzitate, immer wieder die Brücke als Metapher ... Die Texte sind sehr gut geschrieben, eingängig formuliert und prall voll mit Informationen. Ob man sich für die London Bridge, die Engelsbrücke, die Anji-Brücke oder die Golden Gate Bridges interessiert, es gibt zu jeder etwas Neues und Interessantes zu erfahren. – Ein außergewöhnliches Buch, bei Interesse gerne empfohlen!
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Eine kurze Geschichte der Verbundenheit
Gavin Francis ; aus dem Englischen von Sofia Blind
DuMont (2026)
302 Seiten : Illustrationen
fest geb.