Not quite dead yet
Halloween in der amerikanischen Kleinstadt Woodstock: Die junge Jet wird Opfer eines brutalen Angriffs, der sie ins Krankenhaus bringt. Doch dort erfährt sie erst das Dramatische: Der Schlag hat bei ihr ein unheilbares Aneurysma ausgelöst, Jet wird
innerhalb einer Woche sterben. Fieberhaft versucht die junge Frau nun, den Täter zu finden. Und dabei steht ihr ihr engster Freund, der Nachbarssohn Billy, zur Seite. Und je mehr beide recherchieren, desto größer wird die Gewissheit, dass es Ereignisse vor langen Jahren in der Geschichte ihrer beiden Familien waren, die zu dem infamen Anschlag auf Jet geführt haben. Als sie schließlich erkennen, wer der Täter war, bricht für Jet, mehr aber noch für Billy eine Welt zusammen. – Mit viel psychologischem Geschick spinnt Holly Jackson, die bislang als Jugendschriftstellerin Furore machte, die Story ihres ersten Thrillers für Erwachsene. Spannend, wie man als Leser immer tiefer in die infame Geschichte der beiden Familien eintaucht. Genau das Richtige für eingefleischte Krimifans.
Günter Bielemeier
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Not quite dead yet
Holly Jackson ; Übersetzung aus dem Englischen von Rainer Schumacher
Lübbe (2025)
473 Seiten
fest geb.