Ohne. Ende. Leben.
Zuerst denkt Cameron, dass er mal wieder zu bekifft ist und er deshalb so seltsame Sinneseindrücke hat. Sein Leben war bisher alles andere als aufregend: Ein eher unterdurchschnittlicher Schüler, nicht sonderlich beliebt und hin und wieder mal ein
Joint. Die angebetete Cheerleaderin Staci ist für ihn unerreichbar. Dann stellt sich die Ursache seiner "Visionen" heraus, bei Cameron wird Creutzfeldt-Jakob (die menschliche Form des Rinderwahns) diagnostiziert. Fortan kann er nur schwer zwischen Realität und Scheinwelt unterscheiden, denn der Engel Dulcie (mit pinkfarbenen Haaren und Springerstiefeln) und nordische Gottheiten tauchen auf. Zusammen mit seinem Zimmernachbarn im Krankenhaus, dem Hypochonder Gonzo, beginnt eine "traumhafte" Expedition... All das klingt reichlich "verrückt" und erinnert an bekannte Genre-Klassiker wie "Per Anhalter durch die Galaxis" und trotz der vernichtenden Diagnose ist das Hörbuch alles andere als düster oder melancholisch. Manche Sprünge und verschiedene Erzählstränge machen das Verfolgen der Handlung nicht einfacher, dennoch wird das Hörbuch Jugendlichen und jungen Erwachsenen sicher gefallen - die Lesung von unterschiedlichen Sprechern trägt zum Hörspaß bei. Kann in Büchereien jeder Größe angeboten werden.
Felix Stenert
rezensiert für den Borromäusverein.
Ohne. Ende. Leben.
Libba Bray. Gesprochen von Jacob Weigert ...
Goya libre (2011)
6 CD
CD