Wunderwelt der Spinnennetze
Jeder kennt Spinnennetze. Hier in Europa sieht man meistens Radnetze, die senkrecht in der Luft hängen und eine kreisförmige Fangzone aufweisen, in denen sich die Beute der Spinne verfängt. Aber es gibt noch viele andere Netzarten, deren Namen schon
die Eigenschaften erahnen lassen, wie z. B. Lampenschirmnetz, Falltürnetz oder Keschernetz. Wie die Spinnen diese Netze bauen, wie sie funktionieren und welche Arten von Spinnenfäden es gibt, wird hier in eindrucksvollen Zeichnungen, die die Größenverhältnisse von Spinne, Netz und Beutetier gut wiedergeben, dargestellt. Ein Teil der Netze ist auch in einer Art Reliefprägung ertastbar. – Ein sorgfältig geschriebenes und illustriertes Sachbuch, das Interesse weckt, sich Spinnennetze und ihre Erbauer mal ganz genau anzuschauen und nicht direkt loszuschreien. Empfehlenswert, nicht nur für Kinder.
Ruth Titz-Weider
rezensiert für den Borromäusverein.
Wunderwelt der Spinnennetze
Illustratorin: Namasri Niumim ; Fachautorin: Jan Beccaloni ; aus dem Englischen von Angelika Huber-Janisch
arsEdition (2025)
47 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8