Tell me three things
Unglück und Katastrophen bestimmen Jessicas Leben: Mutter verstorben, Vater hat heimlich geheiratet und sie muss ihre Schule und Freunde aufgeben, um im teuren Designerhaus ihrer Stiefmutter zu leben, mit unfreundlichem Stiefbruder, an teurer Schule
mit mobbenden Mitschülern. Nur anonyme Mails geben ihr hilfreiche Überlebenstipps für die Schule. So lernt sie, mit den Herausforderungen umzugehen, neue Freunde zu finden und sich von ihrem alten Leben und ihrer Kindheit abzunabeln. Die Versöhnung mit Vater, Stiefmutter und -bruder lässt auch nicht lange auf sich warten, und so gelingt es Jessica, glücklich und gereift in das neue Leben einzutreten. Das ist alles viel zu schön, um wahr zu sein, und kann als optimistisches Buch zum Mut-Machen für alle gelten, deren Leben ebenfalls in Scherben zu liegen scheint. Unterhaltsam geschrieben und sehr amerikanisch, kann der Roman bei nicht allzu hohem Anspruch empfohlen werden. (Übers.: Anja Malich)
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Tell me three things
Julie Buxbaum
One (2018)
394 S.
kt.