Schatzsuche in der Geisterstadt
Die Aufregung um das letzte Abenteuer der drei Barker-Jungs Simon, Henry und Jack ist kaum abgeklungen, der Hausarrest gerade ausgesessen und das gebrochene Bein ihrer Freundin Delilah noch nicht richtig geheilt, da stecken die Vier schon wieder die
Köpfe zusammen. Der Schatz, der angeblich auf dem Superstition Mountain versteckt ist und schon in Band 1 der Reihe (s. BP/mp 14/469) das Objekt der Begierde war, lässt die Brüder und ihre Freundin erneut jede Vorsicht und Regel vergessen. - Die Freunde sind sympathische Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch als Team hervorragend zusammenarbeiten. Obwohl "Superstition" eine öde Wüsten-Kleinstadt ist, rutschen die vier mutigen und findigen Helden von einer rasanten Episode in die nächste. Die Spannung ist hoch und einige gruselige Episoden erhöhen den Spannungsbogen zusätzlich. Band 2, der fast nahtlos an Band 1 anknüpft, sollte nicht ohne Vorkenntnisse gelesen werden, denn das würde das Lesevergnügen trüben. Die altersgerechten Abenteuer der Barker-Brüder (sprachlich als auch spannungstechnisch) sprechen sowohl Jungs als auch Mädchen an. Das offene Ende lässt gespannt auf eine weitere Fortsetzung hoffen.
Nadine Fitzke
rezensiert für den Borromäusverein.
Schatzsuche in der Geisterstadt
Elise Broach
Aladin (2014)
Die Barker Boys ; 2
331 S. : Ill., Kt.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10