Der Fluch des Donnergottes
Die ersten Sommerferien in Arizona verbringen Henry, Simon, Jack und ihre Freundin Delilah mit dem Aufspüren eines Goldschatzes. Dieser soll sich im "Superstition-Gebirge" befinden und die Kinder erfahren am eigenen Leib, dass nicht allein der Canyon
reale Gefahren in sich birgt, sondern auch dass mit dem Donnergott, der nach altem Apachen-Glauben das Gold bewacht, nicht zu spaßen ist. Der letzte Teil der Barker-Trilogie (zuletzt: BP/mp 14/1015) kostet noch einmal die Abenteuerlust aus, die solchen Geschichten zu eigen ist: vier Geschwister bzw. Freunde bewegen sich durch Lokalitäten, die per se mit Geheimnissen aufgeladen sind (wie einem Friedhof, einer verlassenen Goldgräber-Stadt und einem heiligen Gebirge), Gefahren lauern, denen die Kinder, nicht zuletzt durch ihr Einstehen füreinander, trotzen. Sprachlich bewegt sich der Text mit seinen langen Sätzen und vielen Parataxen auf recht hohem Niveau und ist deshalb eher etwas für schon geübte Leseratten. So befinden sich die "Barker-Boys" also in bester "4-Freunde"-Tradition - ein perfektes Lesevergnügen für junge Liebhaber von Action und Spannung in den Sommerferien!
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Fluch des Donnergottes
Elise Broach
Aladin (2015)
Die Barker Boys ; 3
314 S. : Ill., Kt.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10