Das Borgia-Porträt
Lizzie Hawker erbt einen heruntergekommenen Palazzo in Venedig – und prompt werden in den Fundamenten Leichenreste gefunden. Außerdem bekommt sie es mit einem mächtigen Venezianer zu tun, der es offenbar auf ihr Erbe abgesehen hat. Der pensionierte
Archivar Arnold Clover, der seit längerer Zeit in der Stadt lebt, unterstützt die junge Engländerin. Die Lösung aller Rätsel scheint in einem verschollenen Gemälde zu liegen. – Um es kurz zu machen: Diese Schnitzeljagd (Vorbild: Dan Brown???) vor mediterraner Kulisse enttäuscht auf so ziemlich ganzer Linie: Eine sehr schlicht konstruierte Story, die durch ihren zähen Weg durch die Gassen Venedigs sämtliche Klischees mitnimmt, die einem zu der Lagunenstadt einfallen können. Absolut verzichtbar.
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Borgia-Porträt
David Hewson ; aus dem Englischen von Birgit Salzmann
FOLIO Verlag (2026)
309 Seiten
kt.