Mein Freund, der Regenbogen
Das kleine Mädchen kann sein Glück nicht fassen – es gelingt ihm, einen Regenbogen zu fangen. Nun kann es den Regenbogen ständig in seinem Glas betrachten. Es versucht, dem bunten Gesellen sogar Kunststücke beizubringen. Das klappt zwar leider
nicht, aber es hat ihn trotzdem sehr lieb. Das Mädchen erfreut sich ständig an seiner Anwesenheit. Doch leider ist die Freude nicht beiderseits. Der Regenbogen wird immer unglücklicher. Das möchte das Mädchen natürlich nicht. Doch was kann es tun, um dem neuen Freund zu helfen? – Ein schönes Buch über die Magie der Freundschaft. Mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen begegnet das kleine Mädchen seinem neuen Freund. Die bunten Illustrationen verstärken die zarte Stimmung. Am Ende steht die schwere Einsicht, dass man manchmal loslassen muss, auch wenn man etwas noch so liebt. – Eine berührende Geschichte mit klarer Empfehlung.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mein Freund, der Regenbogen
Danielle Chaperon ; Illustrationen von Nathalie Dion ; aus dem Französischen von Annika Klee
Jupitermond (2025)
[48] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5