111 Orte in Venedig, die man gesehen haben muss
Wirklich eine schöne Reihe, die "111 Orte" von Emons und eben so schön, dass nun auch Venedig mit dazu gehört. Schwerpunkt der "111 Orte in Venedig" bildet die Zeit der Serenissima mit ihrer beeindruckenden Kunst und erotischen Freizügigkeit, an
die zum Beispiel der Glasbläser Lucio Bubacco mit seinen lüsternen Skulpturen noch heute anknüpft. Alte Legenden wie die der "Ponte di Diavolo" werden erzählt und auf versteckte Schönheiten wie beispielsweise auf das Bild der Violinisten und ihren Bezug zu Vivaldi in der Kirche San Maurizio hingewiesen. Da der Autor gelernter Koch ist, dürfen natürlich auch die Venezianischen Köstlichkeiten, die Gebäcke der Zuckerbäcker und die Schlemmereien im Bistrot de Venise, nicht fehlen. - Eine informatives, übersichtliches Buch und eine gute Ergänzung zu den üblichen Reiseführern.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
111 Orte in Venedig, die man gesehen haben muss
Gerd Wolfgang Sievers
Emons (2014)
230 S. : zahlr. Ill. (farb.), Kt.
kt.