12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle

Papa ist sehr traurig, weil Roffe, der so etwas wie sein Vater ist, im Sterben liegt. So traurig, dass sich Uno im Süßigkeitenladen mehr Teile aussuchen darf als sonst. Deshalb begleitet Uno seinen Vater ins Krankenhaus, wo sie von Roffe Abschied 12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle nehmen und Uno Katjes kennenlernt. Sie ist nicht so wie andere Kinder, mit denen der extrem schüchterne Uno nur selten spricht. Mit ihr fühlt sich alles richtig an und Katjes nimmt ihn so, wie er ist, und spielt mit ihm verrückte Spiele. Weil auch Katjes' Oma im Sterben liegt, sehen sie sich wieder. Doch dann ist sie auf einmal nicht mehr da und Uno hat noch nicht einmal ihre Adresse. Unos Eltern und Großeltern sind auch keine Hilfe, denn sie sprechen von Katjes, als gäbe es sie nicht. Hat Uno sie sich nur ausgedacht? – Die Autorin, die bereits mit dem Comic „Der süßeste Bruder der Welt … und andere Irrtümer“ (BP/mp 25/329) begeisterte, legt hier gekonnt nach. Diese mit witzigen Illustrationen versehene Geschichte über den Tod und vor allem über das Leben beobachtet in einem trockenen, humorvollen und leicht zu lesenden Ton Unos Leben. Auch dieses Buch ist ein Gewinn für jede Bücherei und absolut preisverdächtig.

Barbara Dorn

Barbara Dorn

rezensiert für den Borromäusverein.

12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle

12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle

Elin Lindell ; aus dem Schwedischen von Katharina Erben
Klett Kinderbuch (2026)

169 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 624740
ISBN 978-3-95470-324-1
9783954703241
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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