Lena sucht den Frieden
Abend für Abend sitzt Lenas Mutter vor den Nachrichten und Sendungen über den schrecklichen Krieg, Zerstörung, Leid und flüchtende Menschen, während Lena sich mit ihren eigenen Problemen und ihrer Angst alleingelassen fühlt. Freundin Hannahs
Familie dagegen hat beschlossen, gar nicht mehr die Nachrichten anzuschauen und stattdessen zusammen am Abend zu puzzeln. Als auch in der Schule die Themenwoche „Frieden“ eher auf all die vielen Kriege weltweit eingeht, beschließt Lena, dass man dagegen etwas tun muss. Nicht nur deprimiert auf all das Elend schauen – oder gar wegschauen, sondern aktiv werden, um den Menschen zu helfen! Aber wie? Zur großen Friedensdemo in Berlin können sie ja nicht – aber selbst für den Frieden demonstrieren, das wäre doch schon mal ein Anfang! Als sie dann auch noch von einer Nachbarin die Geschichte von Sadako und den 1000 Kranichen erfahren, haben sie endlich eine Idee, wie sie ihre Klasse und vielleicht auch die ganze Schule zum Mitmachen bewegen und damit die Welt im Kleinen schon mal ein bisschen freundlicher und friedlicher gestalten könnten. – Eine einfühlsam erzählte Geschichte, die Mut macht. Breit einsetzbar.
Elisabeth Bachthaler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Lena sucht den Frieden
Stephan Sigg ; mit Bildern von Anna-Katharina Stahl
camino. (2026)
118 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Auszeichnung: Religiöses Kinderbuch des Monats