Männer in Schwarz
Eine Bande aus gleich aussehenden Männern in Schwarz überfällt Banken und Museen. Dabei scheinen sie unverwundbar zu sein. Einen von ihnen liest Garagenbesitzer Robert Sax regungslos auf der Straße auf. Doch als er in seinem Büro im ersten Stock
die Sicherheitskräfte informiert, wird der Unbekannte lebendig und springt aus dem Fenster. Gleichzeitig wundert sich Sax über eine neue Automarke namens „Die Wespe“, die zu einem ungewöhnlich günstigen Preis angeboten wird. Der Autotyp in Gelb bringt ihn unfreiwillig auf die Spur der Verbrecher. – Zum ersten Mal innerhalb der Retroserie baut „Männer in Schwarz“ auf Science Fiction-Elemente. Schon zu Beginn zielt ein Kinobesuch auf die Welle der Invasions-Filme der 50er als Warnung vor heimlicher Unterwanderung ab. Wie in den Vorgängerbänden (zuletzt: BP/mp 25/478) entwickeln Rodolphe und Louis Alloing eine flotte, wenig tiefschürfende Krimistory im Pulp-Stil. Obwohl der Mord an Robert Sax’ Frau ungeklärt bleibt und das Ende eine Fortsetzung andeutet, handelt es sich um den Abschluss der fünfteiligen Serie. Die Autoren wandten sich in Folge der Science Fiction-Reihe „Morgen“ zu.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Männer in Schwarz
Szenario: Rodolphe ; Zeichnung: Louis Alloing ; aus dem Französischen von Resel Rebiersch
schreiber&leser (2025)
Robert Sax ; 5
47 Seiten : farbig
fest geb.