Jagd nach dem Gjallarhorn
Nachdem Armin im ersten Band des Urban-Fantasy-Romans (s. BP/mp 26/76) Hoffnung erhielt, seine totgeglaubte Mutter sei doch am Leben, und nachdem er das geheimnisvolle Erbe seines Großvaters angetreten hat, begibt er sich mit seinen neuen Freunden
nach Norwegen, wo sie zuletzt gesehen wurde. Nur der Leser weiß, dass sie sich damals um die Rettung magischer Geschöpfe aus den Händen des skrupellosen Magus Signum Konzerns bemühte. Begleitet wird Armin von der Kämpferin Naga, der Halb Elfin Viktoria und von dem Samen Isku. Alle vier geraten in sklavenähnliche Gefangenschaft des Konzerns. Nach einem brutalen Kampf können sie sich befreien. Immer sind Freundschaft und Zusammenhalt bei den häufigen Kämpfen mindestens so wichtig wie Mut und körperliche Stärke. Als Armin endlich seine Mutter trifft ist sie durch einen Fluch zum Tode verurteilt. Nur das Gjallarhorn könnte den Fluch aufheben und so begeben sie sich auf die Suche nach dem Gjallarhorn in die Welt der Wikinger-Sagen. Armin und seine Freunde müssen unfassbare Gefahren überstehen bis sie an ihr Ziel kommen. Doch dann wird doch alles anders. Verrat zerstört den Zusammenhalt und nichts ist so, wie es zu sein scheint. – Noch temporeicher als der erste Band (der das Verständnis erleichtert aber nicht unbedingt vorher gelesen werden muss) bietet dieser wieder actionreiche und oft auch brutale Spannung – allzu sensible Leser sollten ihre Grenzen kennen.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Jagd nach dem Gjallarhorn
Lars Meyer
Südpol (2026)
Legende der Schattenwächter
421 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12