Wo man einen Stern findet

Mit "Wo man einen Stern findet" setzt Oliver Jeffers die Bilderbuchserie um den Jungen, den Stern und den Pinguin fort. In diesem Buch spielen die drei Freunde ihr Lieblingsspiel Verstecken. Doch plötzlich ist der Stern verschwunden und die Geschichte Wo man einen Stern findet entwickelt eine große Dynamik. Denn der Stern hat sich in einem Ruderboot versteckt, das ihn nun weit in den Norden trägt. Dort findet ihn ein Mädchen, das schon immer einen Stern zum Freund haben wollte. Der Junge, der seinen Stern verzweifelt sucht, ruft schließlich einen Marsmenschen zur Hilfe. Gemeinsam suchen nun Junge, Pinguin und Marsmensch den Stern vom Ufo aus. Als sie ihn bei dem Mädchen im Norden finden, entwickelt sich ein Dilemma. Beide, Junge und Mädchen, möchten den Stern bei sich haben, aber sie wollen auch nicht, dass der jeweils andere unglücklich ist. Zum Glück hat da der Marsmensch eine kluge Idee. – In minimalistischen Bildern, die durch ihre klaren Formen teils abstrakt anmuten, erzählt Oliver Jeffers eine poetische und zugleich spannende Geschichte über Freundschaft. Sie lässt sich in unterschiedlicher Tiefe betrachten und deuten. Somit bietet sie Anregungen und Gesprächsanlässe schon für sehr junge Kinder ab ca. 4 Jahren, kann aber auch von Grundschulkindern mit großem Gewinn angeschaut und gelesen werden. – Ein stimmungsvolles Bilderbuch für jeden Bestand.

Kirstin Kreis

Kirstin Kreis

rezensiert für den Borromäusverein.

Wo man einen Stern findet

Wo man einen Stern findet

Oliver Jeffers ; aus dem Englischen von Katharina Naumann
von Hacht (2025)

[56] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622894
ISBN 978-3-96826-067-9
9783968260679
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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