Intarsia
Das Café de Paris soll renoviert werden. Wir spielen die Parkettlegenden und platzieren Rahmen, Mittel-, Kernstücke, Tische und Kreuze für Ornamente auf den eigenen Spieltableaus. Jede Runde starten wir mit einem Satz Materialkarten, die uns als
Zahlungsmittel für die Holzteile dienen. Zwischendurch gibt es bei passenden Kombinationen Werkzeugplättchen oder Siegpunkte. Immer wieder ist dies ein kleiner Wettlauf um die schnellere Fertigstellung einer Farbkombination. Die verschiedenen Holzelemente passen perfekt ineinander und ergeben tatsächlich ein wunderschönes Muster. Der Aufforderungscharakter des Spiels ist sehr hoch und man möchte ein Parkett damit legen dürfen. Spielerisch waren wir von der doch sehr gleichbleibenden und geradezu langweiligen Kartentauscherei enttäuscht. Eine Interaktion mit den Mitspielenden findet kaum statt. Schon in der Mitte des Spiels war ein Desinteresse am Fortgang des Spiels festzustellen. Der Autor zeichnet sich für die Spitzentitel "Azul", "Tikal", "Verflixxt" und viele andere auch in Kombination mit Wolfgang Kramer verantwortlich. Für Intarsia spricht in unseren Runden nur das tolle Material. Eine zweite Partie wollte niemand mehr spielen. Zu wenig für eine Empfehlung.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Intarsia
Spieldesign: Michael Kiesling ; Artwork: Lukas Siegmon
Pegasus Spiele (2025)
1 Spiel (150 Holzelemente, 4 Bodenpläne, Werkzeugplan, 48 Werkzeugplättchen, 81 Karten, 6 Holzmarker, 4 Punkteplättchen, Punkteübersicht, Spielanleitung)
Spiel