Pantheon
In der Antike stiegen Völker im Mittelmeerraum auf, breiteten sich aus und verschwanden wieder von der Landkarte. Dabei bauten sie den Göttern Tempel und Säulen, um sich deren Unterstützung im Kampf um die Vorherrschaft zu versichern. Dies ist
die Spielidee von "Pantheon". Man bewegt sich über die Landkarte, um die Säulen aufzubauen und Beute zu machen. Oder man kauft seinen Göttern Tempel, Opfergaben, Priester und Tänzerinnen. Die braucht der Mitspieler, um einen Gott auf seine Seite zu ziehen. Der betreffende Gott bringt dann einen Vorteil beim Gewinnen des Spiels. Etwas Spielkartenglück gehört aber auch dazu. "Pantheon" ist ein aufwendig gestaltetes Strategiespiel für 2 bis 4 Mitspieler ab 12 Jahren. Die Regeln sind zwar umfangreich, aber verständlich aufbereitet. Es braucht nur etwas Zeit, um die vielen Regeldetails zu verinnerlichen, damit das Spielgeschehen in den Fluss kommt. Die Menge der Spieleteile ist sehr groß und aufwendig gestaltet. - Breit einsetzbar.
Helmut Lenz
rezensiert für den Borromäusverein.
Pantheon
Michael Tummelhofer. Ill.: Franz Vohwinkel
Hans im Glück (2011)
1 Spiel (Spielpl., 104 Holzteile, 147 Plättchen, 4 Punktmarker, 90 Kt., Beutel, 6 Anl.)
Spiel