Eselsbrücke
Skurrile Merksätze, auch Eselsbrücken genannt, helfen, sich schwierige Sachverhalte zu merken. Das gelungene Partyspiel greift dies auf. Die 3 bis 12 Mitspieler, die bei großen Spielerunden Zweierteams bilden, erzählen sich mit bis zu 5 Bildplättchen,
die stellvertretend für Begriffe stehen, lustige und originelle Geschichten. Nachdem jeder zweimal eine Geschichte erzählt und die Plättchen verdeckt abgelegt hat, kommt ab der dritten Runde die Aufgabe des Erinnerns hinzu. Dazu bekommt jeder außer dem Erzähler der Eselbrückengeschichte ein Bildplättchen in die Hand. Mit dieser Erinnerungsstütze versuchen die Mitspieler sich an jeweils einen der anderen Begriffe zu erinnern. Wer sich an einen richtigen Begriff erinnern kann, erhält das Bildplättchen, was ihm einen Punkt einbringt. Für falsche Begriffe oder ein komplettes Vergessen muss eine vorgeschriebene Anzahl von Plättchen abgegeben werden. Eselsbrücken-Erzähler, an deren sämtliche Begriffe sich erinnert wurde, werden belohnt. Mit den meisten Siegpunkten gewinnt der beste Erzähler mit dem besten Gedächtnis. - Ein gelungenes Spiel für große gut gelaunte Runden mit Kindern ab 8 und Erwachsenen gleichermaßen. Das Material ist büchereigeeignet. Bedauerlich ist eine fehlende sinnvolle Staumöglichkeit für einen Teil der Spielmaterialien. Eine kommunikative Spielidee, die für große Spielrunden gut geeignet ist. Auf der Nominierungsliste zum "Spiel des Jahres 2012".
Helmut Lenz
rezensiert für den Borromäusverein.
Eselsbrücke
Stefan Dorra ; Ralf zur Linde
Schmidt Spiele (2012)
1 Spiel (180 Bildplättchen, 30 Stopp-Plättchen, 6 Ablagetafeln, Denkblase, Esel, Leinensack, Anl.)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8