Die glorreichen Gilden von Buttonville
Acht unterschiedliche skurrile Wesen wollen von den Spielerinnen gesammelt werden. Je mehr diese am Ende des Spieles haben, desto besser. Der Spielablauf ist sehr eingängig. Zuerst nimmt man zwei Karten vom Markt auf die Hand und evtl. legt man eine
Sorte vor sich aus. Beim Auslegen kann die wesenstypische Aktion aktiviert werden. Die Aktion wird stärker, je mehr Karten der jeweiligen Sorte ausgespielt werden oder bereits vor der Spielerin liegen. Manche Karten helfen dauerhaft oder zählen erst am Schluss als weitere Siegpunkte. Knöpfe sind während des Spiels Zahlungsmittel und am Ende ebenfalls Siegpunkte. Die Freude, besonders schöne Kombinationen zu sammeln oder Karten bei den Mitspielerinnen zu stibitzen, macht das Spiel aus. Für Abwechslung ist durch die 25 verschiedenen Wesen, von denen ja nur acht im aktuellen Spiel sind, gesorgt. Die Qualität der Karten passt, das Cover ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, der Spielspaß ist hoch. – Als Familienspiel für Bibliotheken mit vorhandenem Spielegrundbestand gerne empfohlen.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Die glorreichen Gilden von Buttonville
Christian Kudahl und Erik Andersson Sundén ; Illustration: Matt Owen
Ravensburger (2025)
1 Spiel (300 Wesen-Karten, 42 Knopf-Plättchen, Vorratstruhe, Statue, Wertungsübersicht, Sortierstreifen, Spielhilfe, Anleitung)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8