Das Grüffelokind
Es ist Winter. Zwei Eichhörnchen finden im Schnee eine Spur. Und die Mutter (?) erzählt dazu die Geschichte vom Grüffelokind. Neugierig, wie Kinder nun einmal sind, will es die schreckliche Maus finden, von der der Vater erzählt. Eines Nachts macht
es sich auf den Weg in den Wald und entkommt (wie im "Grüffelo" die Maus) der Schlange, der Eule und dem Fuchs. Es findet eine kleine Maus und will sie fressen. Doch wieder schafft die es mit einer List, dass sie als grauenerregendes Ungeheuer gesehen wird. So kann das Grüffelokind beruhigt in der Geborgenheit des Vaters weiterschlafen. - Kindliche Eigenschaften wie Neugier, Unterschätzung von Gefahren, Lust am Gruseln, aber auch das Glück der Unschuldigen und die Notwendigkeit von Geborgenheit werden in tollen Szenen und klasse animierten Figuren dargestellt. Der Film greift Personen und Handlungen des "Grüffelo" auf und bindet sie in einer Parallelhandlung auf anderer Ebene ein. Die Geschichte versteht aber auch ein Kind, das den "Grüffelo" nicht kennt. Die Versform des Bilderbuches wird übernommen und wirkt immer natürlich und selbstverständlich. - Für jeden Kinderfilmbestand eine Bereicherung!
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Grüffelokind
mit den Stimmen von Heike Makatsch ... Basierend auf dem Buch ... von Julia Donaldson. Adaption: Julia Donaldson ... Regie: Johannes Weiland ...
Concorde Home Entertainment (2013)
1 DVD Video (ca. 26, 22 Min.) : Animation
DVD Video
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5