Der glückliche Elf
Ein Straßenmusiker beobachtet den erbitterten Streit zweier Geschwister. So erzählt er ihnen die Geschichte, warum man gerade kurz vor Weihnachten besonders brav sein muss: Es herrscht Hochbetrieb im Weihnachtsmann-Land. Da stört eine Frohnatur
wie Eubie mit seinem Gequassel und seinen Tollpatschigkeiten nur. So wird er in die Abteilung "Ungezogen oder brav" versetzt. Ihm fällt auf, dass viele schlechte Beurteilungen aus Bluesville stammen. Als er sich dort umsieht wird ihm klar, warum, und er beschließt, den Kindern zu einem glücklichen Weihnachtsfest zu verhelfen. Mit Hilfe zweier Elfen-Freunde, wie er durch die Prüfungen gefallen, macht er sich daran, die Zustände in Bluesville zu verändern. - Mitreißende Musik, witzige und gut animierte Figuren, überzeichnete Klischees, Slapstick-Elemente und viele komische Details sind die Zutaten dieses weihnachtlichen Abenteuers. - Man mag zum "Weihnachtsmann" stehen, wie man will, immer geläufiger und vorherrschender wird diese amerikanische Tradition: ein netter Film ohne Hintergedanken und nur mäßig propagierter Botschaft; für viele Büchereien, wo immer Bedarf an - im weitesten Sinn - weihnachtlichen Medien besteht.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Der glückliche Elf
written by Andrew Fishman. Directed by John Rice
Splendid Film (2013)
1 DVD Video (ca. 45 Min.) : Animation
DVD Video
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6