Marsch der Krabben
Wir sind zwei befreundete Quadratkrabben mit der Eigenschaft, dass sich eine von uns auf dem Strand nur vertikal und die andere nur horizontal bewegen darf. Drehen können wir uns auch nicht. Aber wir dürfen uns gegenseitig mitnehmen. Ohne miteinander
zu reden, müssen wir uns auf dem 6x6-Strandraster zu den Gegenständen bewegen, die die Menschen zurückgelassen haben. Unter vier der Gegenstände sind gefährliche Gegner und unter acht Geschwister, die befreit werden wollen. Bei jedem unserer Züge taucht aber ein weiterer Feind auf, der uns den Weg versperrt. Jeder von uns kennt jeweils nur zwei der gefährlichen Orte. So kombinieren wir aus den Spielzügen des anderen, wo Krabben zu finden sind und wo wir lieber nicht Halt machen. Bei einem Fehler oder für das Vorbeiflitzen an einem feindlichen Hummer oder Taschenkrebs müssen wir eine oder zwei Garnelen von fünf verfügbaren opfern. Auch die Anzahl unserer Spielzüge ist begrenzt. So entsteht ein lockeres kooperatives Spielgefühl, das gerne als Start einer Spielerunde bei uns auf den Tisch kommt. Die Karten sind von guter Qualität, Die Illustrationen dezent, aber ansprechend. Für Fortgeschrittene gibt es noch einen Abenteuermodus mit schwierigeren Aufgaben. - Ab mittelgroßen Spielebeständen gerne empfohlen.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Marsch der Krabben
Autor: Julien Prothière ; Illustrator: Arthur de Pins
Huch! (2023)
1 Spiel (79 Karten, Krabbentoken, Anleitung)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8