District Noir

Im Milieu der mächtigsten Verbrechersyndikate befinden wir uns in einem erbitterten Kampf um die besten Karten. Fünfmal pro Runde spielen wir je eine Karte aus und einmal nehmen wir bis zu fünf Karten. Sobald beide Spielenden ihre sechs Züge gemacht District Noir haben, endet die Runde. Spätestens wenn die Karten aufgebraucht sind, also nach vier Runden, ist das Spiel vorbei. Die Mehrheit an Karten einer Farbe bringt entsprechend der aufgedruckten Zahl Siegpunkte. Grüne und rote Karten stellen Bündnis- oder Verrat-Karten und damit Plus- oder Minuspunkte dar. Unabhängig von den Siegpunkten gewinnt man mit den drei Gebäudekarten das Spiel sofort. Damit nicht alles berechenbar wird, werden zufällig drei Karten am Anfang unbesehen in die Schachtel zurückgelegt. Die Regeln sind schnell verinnerlicht und damit annähernd vollständig erklärt. Das knackige, schnelle Spiel lebt von den Angeboten oder Fallen, die man dem Gegenüber stellt. Dabei spielen ein guter Bluff, das richtige Timing und eine angemessene Prise Glück eine große Rolle. Eine Revanche wurde gerne angenommen. Die Karten sind von solider Qualität und der Stülpkarton überlebt auch den etwas härteren Büchereialltag. - Bei Bedarf an einfachen Zweipersonenspielen empfohlen.

Thomas Patzner

Thomas Patzner

rezensiert für den Borromäusverein.

District Noir

District Noir

Autoren: Nao Shimamura & Nobutake Dogen ; Illustration: Vincent Roché
Game Factory (2023)

1 Spiel (45 Karten, 2 Übersichtskarten, Startspieler-Münze, Spielanleitung)
Spiel

MedienNr.: 617495
EAN 007640142763192
ca. 12,89 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: KSp
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