Die Mäusebande
Im Grundspiel ab 4 Jahren bilden 9 verdeckte Waldkärtchen den Wald. Auf jedem Kärtchen sind 3 verschiedengroße Tierkinder abgebildet. Ein Auftragsplättchen bestimmt, welches Tierkind das aktive Kind im Wald finden muss. Die mitspielenden Kinder
dürfen dem Kind, das dran ist, signalisieren, in welcher Reihe oder Spalte sie das passende Tier schon gesehen haben. Bei Erfolg wird der zur Größe passende Zahn für die Zahnfee in der Truhe beiseitegelegt. Liegt das aktive Kind falsch, kommt das nächste dran, die Zeit läuft den Spielenden symbolisch davon und ein Mond kommt in die Truhe. Für fortgeschrittene Kinder werden zusätzlich 6 Sonder-Waldplättchen und ein Bösewichtplättchen ausgelegt. Je nach Verlauf kann beim nächsten Spielaufbau die Suche erleichtert oder erschwert werden. Das Spiel läuft mit den unterschiedlichen Altersklassen rund. Die Freude über das kleine Memoryspiel überwiegt. Die Illustrationen, auch der Bösewichte, sind kindgerecht und attraktiv. Das Material besteht grundsolide aus dickem Karton und großen Holzfiguren. Zu Recht unter den besten 3 Kinderspielen der Jury für das „Kinderspiel des Jahres 2025“. – Allen Spielbeständen als Grundbestand empfohlen.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Mäusebande
Christophe Lauras ; Illustration: Marie Desbons
Game Factory (2025)
1 Spiel (34 Plättchen, 11 Monde, 9 Zähne, 5 Holzfiguren, 3 Trophäen, Spielregel)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4