Tea Time Crime
Alle haben zu Beginn ein eigenes Anwesen als Tableau mit fünf mal fünf geschlossenen Fenstern vor sich liegen. Mit den fünf Würfeln erwürfeln sich die aktiv Spielenden in drei Versuchen ein möglichst gutes Ergebnis. Würfel mit Lupensymbol kommen
den Mitspielenden zugute und dürfen nicht erneut geworfen werden. Die Anzahl der Würfel mit den gleichen Würfelaugen bestimmt das Fensterplättchen, das jeweils aufgedeckt werden darf. Auf den Plättchen können Detektive, Diebe oder Würfelzahlen abgebildet sein. Würfelzahlen-Plättchen werden neben dem Tableau gesammelt und sind in Zukunft verfügbar, um das Würfelergebnis zu verbessern. Vor allem geben sie das Zimmer frei. Aufgedeckte Detektive und Diebe dürfen beim zweiten Mal versetzt werden und bringen uns damit dem Sieg näher. Die nicht benutzten Würfel dürfen die Mitspielenden für ihre eigenen Zwecke nutzen. Diebe werden dann ertappt, wenn sie von den Taschenlampen der Detektive korrekt angeleuchtet werden. Das Spiel endet, sobald jemand alle fünf Detektivplättchen erfolgreich im Einsatz hat. Dann zählt man die Punkte der Diebe und der überwachten Zimmer zusammen und ermittelt damit die erfolgreichste Mitspielende. Unsere Spielerunden kämpften ein wenig mit der Spielanleitung. War diese verinnerlicht, ergab sich ein recht zügig zu spielendes Spiel. Leider hat es Autor und Redaktion nicht geschafft, das Spielende rechtzeitig herbeizuführen. Nach anfänglichem Spaß und gut gelauntem Wettwürfeln trat Ernüchterung ein, weil das Spielende auf sich warten ließ. Bei Design, Verarbeitung und Grafik hat der Verlag alles richtig gemacht. - Leider keine Empfehlung für die KÖB oder den Privatgebrauch.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Tea Time Crime
Dirk Barsuhn ; Design: Felix Wermke
Piatnik (2023)
1 Spiel (4 Haustableaus, 100 Plättchen, 20 Wertungssteine, 5 Würfel, Spielanleitung)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10