Ein letztes Geschenk
Nach dem frühen Unfalltod ihrer Mutter ist Esthers Leben überschattet von ihrem zwanghaften Streben nach Gerechtigkeit. Dies hat auch ihre Karriere als Künstlerin jäh zerstört. Zurückgezogen als Handwerkerin mit ihrer Partnerin in den Bergen
lebend, fühlt sie sich geerdet und angekommen. Doch als ihre Frau sich trennt, gerät Esthers Leben erneut aus den Fugen. Um ihr Haus halten zu können, nimmt sie den Auftrag einer sehr wohlhabenden Zufallsbekanntschaft an, für die Familie Fotoalben der letzten Jahrzehnte zu erstellen. Sie taucht ganz in das Leben der fremden Familie ein, entdeckt Tragödien und Ungereimtheiten, als plötzlich ihre Auftraggeberin tödlich verunglückt. Esther wittert Mord. Sie will Gerechtigkeit schaffen und gerät selbst in Lebensgefahr. – Ein sehr spannender und kurzweiliger Roman mit überraschenden Wendungen.
Dorothee Rensen
rezensiert für den Borromäusverein.

Ein letztes Geschenk
Calla Henkel ; aus dem Amerikanischen von Verena Kilchling
Kein & Aber (2024)
455 Seiten
fest geb.