Ein Bär, ein Fisch, ein Fluss
Bär und Fisch treffen aufeinander. Der Bär möchte einen Fisch fangen, der Fisch möchte den Fluss hinauf – zwei Wünsche, die sich widersprechen und den Stoff bieten für ein spannendes Bilderbuch-Abenteuer. Das Besondere daran ist, dass es sparsam
mit Worten agiert und die Betrachter:innen geradezu in die Geschichte hineinzieht: „Ein Bär. Ein Fisch. Zwei Wünsche, ein Fluss. Ein hungriger Bär träumt vom Fischgenuss und der Fisch hat ein Ziel …“ Das Zusammenspiel der lebendig illustrierten Bilder einer wilden Naturlandschaft mit den sparsam und rhythmisch gesetzten Worten entfaltet eine geradezu dynamische Wirkung: „Ein silbernes Funkeln, Glitzern und Blitzen, eine Welt aus Fischen, die im Kreise flitzen“. Bilder und Texte zerfließen zur Geschichte und regen zum Mit-Erleben und Mit-Erzählen an. – Ein Buch, dessen Magie ich mich auch als erwachsene Betrachterin kaum entziehen kann und das ich gerne für Kinder ab vier und ihre Begleiter:innen empfehlen möchte.
Christiane Raeder
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Bär, ein Fisch, ein Fluss
Text von Daniel Bernstrom ; Illustrationen von Brandon James Scott ; deutsche Übersetzung von Annika Siems
minedition (2024)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4