Sorry, aber ich bleibe
An Zenos Schule zirkuliert ein Video von ihm, wie er auf der Schultoilette gemobbt wird. Als wäre der Vorfall nicht grausam genug, ergießt sich der Spott aller Jahrgänge über den 14-jährigen Jungen. Unaufhörlich sammeln sich die hämischen Nachrichten
in den Chatgruppen. Am liebsten würde Zeno nie wieder aus dem Haus gehen. Da ist nur eine Nummer, die ihm etwas Nettes schreibt. Sie nennt sich Luna und Zeno hat keine Ahnung, wer sie wirklich ist. Zunächst will er sie loswerden, aber dann siegt schließlich die Neugier. Und Luna lässt ihn ein Rätsel darüber lösen, wer sie wirklich ist. – Die Geschichte sticht durch ihren ungewöhnlichen Stil heraus, in weiten Teilen wird sie nur durch Textnachrichten erzählt. Die Kommunikation zwischen Zeno und Luna wird dadurch sehr nachvollziehbar. Es entsteht eine emotional berührende Erzählung mit abschließendem Happy End. Sehr gerne empfohlen!
Julian Schirm
rezensiert für den Borromäusverein.
Sorry, aber ich bleibe
Alessandro Barbaglia ; aus dem Italienischen von Susanne Just
Woow Books (2025)
156 Seiten
kt.