Ich bin ein Hund
Der bekannte britische Kinderbuch-Illustrator Ross Collins hat hier eine lustige Geschichte für kleine Leser/-innen geschrieben, in der ein Hund schon den Titel buchstäblich durchkreuzt. Eigentlich sollte es ein erstes Tierbuch für Kinder werden
- eigentlich! Der pfiffige Hund möchte aber sich selbst als Hauptfigur gesehen wissen. Wann immer ein Tier gezeigt und benannt wird, schmuggelt er sich ins Bild und treibt seine Späße. So knipst er beispielsweise dem Bär das Licht aus, verjagt das Eichhörnchen oder er pinkelt der Giraffe ans Bein. Zum Schluss versammeln sich alle so gefoppten Tiere und machen Jagd auf ihn, der sich aber trickreich zu helfen weiß. - Jede Doppelseite ist in einer kräftig wirkenden Farbe grundiert. Das jeweils mit dem einfachen Satz "Das ist ..." vorgestellte Tier befindet sich meist auf der rechten Seite und schaut auf die linke, wo der Hund Unfug treibt. Das ist jedoch nicht immer so! - Die Figuren sind cartoonartig und in ihrer Verwunderung bzw. Verärgerung sehr ausdrucksvoll gezeichnet. Insgesamt ein witziges, sprachlich einfach gehaltenes Buch, bei dem der Schwerpunkt eindeutig auf den Illustrationen liegt und damit auch Kinder mit geringerer Konzentrationsfähigkeit ansprechen und amüsieren wird. Ein wirklicher Lesespaß!
Barbara Nüsgen-Schäfer
rezensiert für den Borromäusverein.
Ich bin ein Hund
von einem Hund (Ross Collins) ; aus dem Englischen von Angela Iacenda
annette betz (2020)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 2