Es war einmal ein Schneesturm

Bei einem Ausflug geraten Vater und Sohn in einen Schneesturm und verlieren sich aus den Augen. Der kleine Junge kann den Weg nach Hause nicht finden, doch die Tiere des Waldes nehmen ihn auf. Bär, Fuchs und alle anderen kümmern sich um ihn und sie Es war einmal ein Schneesturm schließen Freundschaft. Nach einiger Zeit aber beginnt der Junge, sein altes Zuhause zu vermissen. Gemeinsam mit dem Bären macht er sich auf die Suche nach dem Heimweg, und tatsächlich sind sie erfolgreich – Vater und Sohn können sich in die Arme schließen. – Ein winterliches Bilderbuch mit wunderschönen, auf das Wesentliche reduzierten, zarten Bildern. Sie laden uns als Betrachtende ein, die jeweiligen Situationen zu erfassen und zu spüren, wie es dem kleinen Jungen im weiteren Verlauf der Geschichte geht. Die erdigen Farben der Bilder innerhalb des Hauses und in der Höhle der Tiere strahlen Behaglichkeit aus, die kühlen Farben lassen uns den Schneesturm und die Kälte spüren. Auf den sieben doppelseitigen, großformatigen Illustrationen werden Gefühle wie Geborgenheit, Kälte, Alleinsein, Neugier, Zuwendung, Freundschaft und Hoffnung berührt und können im gemeinsamen Gespräch mit den kleinen Zuhörer:innen thematisiert werden. Die liebevollen Gesichter, sowohl der Menschen als auch der Tiere, lassen den Moment des "Verlorengehens" schnell vergessen. Diese Geschichte "OHNE WORTE" verbindet über Sprachgrenzen hinweg und bietet Raum für eigene Fantasien. Perfekt für einen kuscheligen Winterabend. – Allen Büchereien sehr gerne empfohlen.

Silvia Eilers

Silvia Eilers

rezensiert für den Borromäusverein.

Es war einmal ein Schneesturm

Es war einmal ein Schneesturm

Richard Johnson
annette betz (2025)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622938
ISBN 978-3-219-11979-4
9783219119794
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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