Glücksspiel
Nach einem Reitunfall musste Nicholas Foxton seinen Beruf als Jockey an den Nagel hängen. Durch ein Studium wurde er schließlich Finanzberater bei Lylle & Black in London. Als sein Kollege, der Amerikaner Herb Kovak, während einer Rennveranstaltung
vor Foxtons Augen erschossen wird, beginnt Foxton - da er von Kovak als alleiniger Erbe eingesetzt wurde - zu ermitteln. Er kommt einem groß angelegten Wettbetrug auf die Spur, in den Kovak verstrickt war. Doch das ist nicht alles: Seine eigenen Arbeitgeber stehen bald im Verdacht, Drahtzieher eines riesigen Subventionsbetruges innerhalb der Europäischen Union zu sein. Foxton droht seinen Job zu verlieren und wird bald schon von einem Killer gejagt. Und es kommt noch schlimmer: Seine Freundin Claudia ist schwer krank. - Felix Francis hat einen Genrekrimi geschrieben, der sich mit den kriminellen Machenschaften der Finanzbranche beschäftigt. Die Figuren sind vorwiegend auf ihre Funktionen innerhalb des Plots ausgerichtet, sodass die Spannung des Romans vor allem aus der Aufklärung des Falles herrührt. Vor allem für Fans von Francis-Krimis. (Übers.: Malte Krutzsch)
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Glücksspiel
Felix Francis
Diogenes (2013)
436 S.
kt.