Papiergeschichten
Eine Begegnung mit dem amerikanischen Künstler Jess im Whitney Museum of American Art infizierte die Autorin mit dem Collagenfieber. Seither arbeitet sie mit gebrauchten Materialien, mit Büchern und Zeitschriften, Verpackungen, Textilien und Gegenständen,
die sich in ihrem Fundus angesammelt haben. Auch Erlebnisse, Gedanken und Geschichten gehören dazu. Es gibt so viele Materialien in unserem Alltag, die viel zu schade sind, um weggeworfen zu werden. In ihrem Atelier und auch mit diesem Buch ermutigt die Autorin andere Menschen dazu, das Faszinierende im scheinbar Wertlosen zu sehen. Sie gibt Ideen zu Hintergründen, wie Dinge aufgepeppt werden können oder ob Schnipsel aufgeklebt oder aufgenäht werden – aber eigentlich handelt es sich bei dem vorliegenden Ratgeber um ein Kunstwerk, das hier und da die Entstehung erklärt und Tipps dazu gibt. Zusätzliche QR-Codes verweisen auf Tutorials im Internet. – Wunderbar. Gerne für alle Bestände empfohlen.
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Papiergeschichten
Regula Stucki
Haupt Verlag (2024)
Haupt Gestalten
158 Seiten : farbig
kt.